Die deutsch-tschechischen Beziehungen und die Präsidentschaftswahl 2013

Autor/innen

  • Lukáš Novotný University of Jan Evangelista Purkyně J. E. Purkyne University in Usti n. Labem

DOI:

https://doi.org/10.15203/ozp.323.vol44iss4

Schlagwörter:

deutsch-tschechische Beziehungen, Präsidentschaftswahl, Beneš-Dekrete

Abstract

Ziel dieser Studie ist es, die Rolle der deutsch-tschechischen Beziehungen bei der Präsidentschaftswahl 2013 in Tschechien zu analysieren. Insbesondere geht es um die Frage, inwieweit Geschichtsthemen wie die Vertreibung der deutschen Bevölkerung sowie die Benes-Dekrete eine Rolle im Wahlkampf spielten. Es zeigt sich, dass sie das Ergebnis der Wahl nicht in entscheidendem Ausmaß beeinflusst haben, was nicht zuletzt an dem geringen Abstand zwischen den beiden verbleibenden Kandidaten in der zweiten Runde ersichtlich wurde. Dies ist bemerkenswert auch deshalb, wenn man sich vor Augen hält, welch explosive Rolle Vertreibung und Dekrete vor einigen Jahren in Tschechien noch hatten.

Autor/innen-Biografie

  • Lukáš Novotný, University of Jan Evangelista Purkyně J. E. Purkyne University in Usti n. Labem

    Lukáš Novotný (Dr.) ist Politikwissenschaftler und Sociologie. Er wurde 1979 in Karlovy Vary/Karlsbad geboren und studierte in Pilsen und Bayreuth. Die Promotion erfolgte an der TU Chemnitz zum Thema der aktuellen Vergangenheitsdiskurse zwischen Deutschen und Tschechen (bei Prof. Dr. Eckhard Jesse). Heute lehrt er an der Jan-Evangelista Purkyne Universität in Ústí nad Labem sowie an der Karls-Universität Prag und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den politischen Systemen der deutschsprachigen Länder.

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Veröffentlicht

2016-02-01

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