Affirmative Action und Integration von MigrantInnen

Autor/innen

  • Radostin Kaloianov

DOI:

https://doi.org/10.15203/ozp.576.vol41iss2

Schlagwörter:

MigrantInnen, Integration, Affirmative Action, Diskriminierung, soziale Gerechtigkeit

Abstract

Integrationspolitiken für MigrantInnen in Ländern wie Deutschland, Österreich oder anderen vergleichbaren europäischen Ländern wirken hauptsächlich auf die Rahmenbedingungen der strukturellen Integration. Es werden Rahmenbedingungen für die Anschlussfindung an die Mainstream-Gesellschaft geschaffen, die sich im Wesentlichen auf rechtliche Bedingungen, sprachliche und fachliche Qualifikationen sowie Beratungsleistungen beschränken. Durch die Analyse konkreter Beispiele sowie in Bezug auf theoretische Diskussionen wird aufgezeigt, dass Affirmative-Action-Maßnahmen für Minderheiten oder MigrantInnen, wie sie in verschiedenen Ländern der Welt seit Jahrzehnten umgesetzt werden, darüber hinausgehen. Affirmative-Action-Maßnahmen verändern gesellschaftliche Strukturen mit der Absicht, neben der Veränderung der Rahmenbedingungen zugunsten benachteiligter Gruppen auch soziale Kontakte und Beziehungen zwischen privilegierten und diskriminierten Gruppen, zwischen alteingesessenen und neu zugewanderten Bevölkerungsgruppen herzustellen und dadurch die soziale Dimension der Integration von MigrantInnen zu fördern.

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