Politik, Emotionen und die Transformation des Politischen. Eine feministisch-machtkritische Perspektive

Autor/innen

  • Brigitte Bargetz
  • Birgit Sauer

DOI:

https://doi.org/10.15203/ozp.609.vol39iss2

Schlagwörter:

Emotionen, Macht, Geschlecht, Gefühlsdispositiv, Transformation von Politik

Abstract

Aktuelle Debatten über das Verhältnis von Politik und Gefühl sowie fundamentale Veränderungen von Demokratie und Politik, Schlagwort „Postdemokratie“, sind der Ausgangspunkt des vorliegenden Artikels. Darin werden die neuen Gefühlsdebatten als Symptome dieser gegenwärtigen Transformationen gefasst, weswegen auch, so die Annahme des Beitrags, eine neuartige Theoretisierung des Verhältnisses von Politik und Gefühl notwendig wird. Der Fokus für eine solche Rekonzeptualisierung liegt dabei zum einen auf einer geschlechter- und machtkritischen Sicht, die die Dichotomie zwischen Politik und Gefühl als eine spezifische historische Macht- und Herrschaftskonstellation entlarvt. Zum anderen wird aufgezeigt, dass und wie Gefühle nutzbar werden für eine Repolitisierung im Sinne einer emotionsbewussten Konzeptualisierung von Politik. Der Artikel macht damit einen Vorschlag, wie sich die Spannung zwischen Gefühl als kreativ-emanzipatorischem Aspekt von Handeln und Gefühl als herrschaftlich überformtem politischen Instrument für eine reformulierte Theorie des Politischen im Kontext aktueller Transformationen fassen lässt.

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