Zu einer Theorie politischer Praktiken

Autor/innen

  • Tanja Pritzlaff
  • Frank Nullmeier

DOI:

https://doi.org/10.15203/ozp.663.vol38iss1

Schlagwörter:

Politische Praktik, kollektive Verbindlichkeit, Normativität, gemeinsames Entscheiden

Abstract

Will man politische Prozesse auf der Mikroebene untersuchen, bedarf es eines grundlegenden Verständnisses und einer systematischen Klärung der basalen Untersuchungseinheit. Mit der Entwicklung des Begriffs der politischen Praktik als Grundbegriff der Politikwissenschaft kann einerseits dem häufig beklagten ‚Mikro-Defizit‘ der Disziplin begegnet werden und andererseits eine analytische Kategorie etabliert werden, die in klarer Abgrenzung genau jene Interaktionsformen erfasst, die als politisch bezeichnet werden können.

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