Zur Außenwahrnehmung der FPÖ: Der Mediendiskurs in Frankreich, Israel und Schweden über die Nationalratswahlen und die Regierungsbildungen in den Jahren 1999/2000 und 2002/2003

Autor/innen

  • Christoph Bärenreuter
  • Stephan D. Hofer
  • Andreas J. Obermaier

DOI:

https://doi.org/10.15203/ozp.869.vol33iss3

Schlagwörter:

Außenwahrnehmung FPÖ, Frankreich, Israel, Schweden, Kritische Diskursanalyse

Abstract

Die Erfolge der FPÖ bei den Nationalratswahlen im Jahr 1999 und ihre anschließende Regierungsbeteiligung haben nicht nur in Österreich sondern auch international zu heftigen Reaktionen und Debatten geführt. Ein Element vieler dieser Debatten waren Bewertungen der FPÖ und ihres damaligen Vorsitzenden Jörg Haider sowie Versuche, Erklärungen für die Erfolge derselben zu finden. Der vorliegende Artikel analysiert und vergleicht mit Methoden der Kritischen Diskursanalyse die Mediendiskurse zu diesen Themen in Israel, Frankreich und Schweden. Darüber hinaus wird untersucht, ob bzw. wie sich die Verluste der FPÖ bei den NR-Wahlen im Jahr 2002 auf die Darstellung der FPÖ bzw. von Jörg Haider auswirkten und welche Veränderungen zum Untersuchungszeitraum 1999/2000 feststellbar waren. Einerseits divergieren die Wahrnehmungen über die FPÖ in den jeweiligen Ländern, andererseits lassen sich Gemeinsamkeiten feststellen, wie die Fokussierung der Berichterstattung auf Jörg Haider und Erklärungsversuche seiner Erfolge durch die österreichische Vergangenheitspolitik. Es zeigt sich, dass Unterschiede in den historischen und politischen Narrativen sowie den innenpolitischen Gegebenheiten in den untersuchten Ländern sich in den Diskursen zu Jörg Haider und der FPÖ widerspiegeln.

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